1. Tag – Der Auftakt unserer Brauereiwanderung 2025
Donnerstag, Mai 29, 2025
Mit einem kräftigen Frühstück um 8:30 Uhr sind wir in den ersten Wandertag gestartet – Spiegelei, frische Brötchen und Kaffee so stark, dass er auch müde Wanderstiefel wecken konnte. Gut gelaunt und voller Tatendrang (oder zumindest satt und wach) machten wir uns auf den Weg zur ersten Station: dem Gasthof Thiem.
Dort gab’s das erste Highlight des Tages – einen leckeren Russ. Ob das schon als Belohnung durchgeht? Vielleicht. Aber es war auf jeden Fall ein guter Grund, den Wanderfluss kurz zu unterbrechen. Flüssige Motivation, könnte man sagen.
Nach diesem ersten Etappensieg ging’s weiter in Richtung Burg Rabenstein. Der Weg führte uns durch wunderschöne Landschaften, begleitet von Vogelgezwitscher, dem gelegentlichen “Wie weit ist’s noch?” und dem Knistern frisch geölter Wanderknie. Oben angekommen, wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt – und mit der Erkenntnis, dass Burgbesichtigungen eindeutig mehr Spaß machen, wenn man nicht gerade auf dem letzten Atemloch pfeift.
Von dort aus führte uns der Weg weiter zur Neumühle. Die Strecke war idyllisch, die Gespräche heiter, und das Tempo – sagen wir mal – angepasst. An Kondition und Gesprächsbedarf. Die Pause dort tat gut und gab neue Energie für die letzte Etappe des Tages.
Endstation war die Brauereigaststätte Held – und der Name war Programm. Dort wartete nicht nur wohlverdientes Bier auf uns, sondern auch ein deftiges Mahl: Leberkäse mit Bratkartoffeln. Ein Fest für Gaumen und müde Beine gleichermaßen. Wer vorher noch über Muskelkater gejammert hatte, schwieg nun kauend – und selig.
Zum Abschluss ging’s zurück nach Waischenfeld, wo wir den Tag beim Jöbstel entspannt ausklingen ließen. Mit vollen Bäuchen, leicht beschwingten Schritten und der Vorfreude auf Tag zwei unserer Brauereiwanderung.