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Am letzten Tag unserer Brauereiwanderung sind die Köpfe klar und die Krüge leer – Zeit für ein würdiges Abschlussfoto!
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Nach all den Stationen, Geschichten und gemütlichen Runden stehen wir noch einmal zusammen, diesmal ohne Schwanken und mit einem nüchternen, aber stolzen Lächeln im Gesicht.
Das Foto am Abreisetag zeigt uns alle: erschöpft, aber glücklich. Und während wir die Heimreise antreten, bleibt uns die Erinnerung an eine Wanderung voller Genuss, Lachen und bester Gesellschaft. Prost auf die Brauereiwanderung 2025 – und auf viele weitere Abenteuer!

Heute war es endlich wieder so weit: Unser 3. Wandertag! Los ging’s um 9:30 Uhr – gefühlt mitten in der Nacht für den einen oder anderen, aber wer wandern will, muss halt auch früh aus den Federn.

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Erstmal gemütlich am Schwimmbad vorbei, wo wir schon fast versucht waren, direkt die Badesachen auszupacken und das Wandern sein zu lassen. Aber nein, Disziplin! Schließlich wartete in Nanckendorf der Gasthof Schroll auf uns – die erste wichtige Station, um unsere Flüssigkeitsspeicher aufzufüllen. Wandern macht schließlich durstig, wie jeder weiß!

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Frisch „gestärkt“ (also, naja, eher „geölt“) ging’s weiter in Richtung Plankenfels, zum Goldenen Lamm. Dort gab’s nicht nur etwas Leckeres auf den Teller, sondern auch wieder eine Runde Flüssignahrung. Wir wollten ja schließlich nicht dehydrieren, so ein Wandertag ist schließlich ein Ausdauersport!
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Dann führte uns der Weg zur Krug Bräu in Breitenlesau. Und dort wartete Heinrich schon auf uns – der gute Mann hatte tatsächlich eine eisgekühlte Kiste Bier parat! Ein Empfang wie für Könige, kann man sagen. So wurden wir schon vor dem eigentlichen „Tanken“ noch einmal richtig versorgt – danke, Heinrich, du Held!
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Zurück an unserer Basis beim Jöbstel haben wir dann Erich noch beim Kochen zugesehen, wie er uns vom Reh gezaubert hat – keine Ahnung, wie er das gemacht hat, aber es war ein Traum!

So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen – oder eher: Wir haben den Tag einfach weggelacht und dabei noch das eine oder andere Gläschen genossen.

Prost auf diesen legendären Wandertag – und auf viele weitere dieser Art!

2. Tag Ausflug nach Bayreuth

Samstag, Mai 31, 2025

Ein ganz normaler Samstag? Nicht für uns! Früh morgens ging’s los mit der Busfahrt nach Bayreuth. Schon beim Einsteigen war die Stimmung gelöst, alle voller Vorfreude auf das, was uns erwartet. Der Bus rollte durch die fränkische Landschaft, und je näher wir unserem Ziel kamen, desto größer wurde die Aufregung. Schließlich hat Bayreuth ja einiges zu bieten!

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Unser erster Stopp war das Biertasting bei Barbara. Und das war wirklich ein Erlebnis! Barbara hat uns nicht nur verschiedene Biersorten kredenzt, sondern auch jede Menge spannende Geschichten rund um das Bier erzählt. Ihre Leidenschaft für das Thema war richtig ansteckend. So haben wir nicht nur neue Sorten kennengelernt, sondern auch richtig viel über die unterschiedlichen Braustile und Aromen erfahren. Ein bisschen Fachsimpeln gehört natürlich auch dazu – schließlich wollten wir ja auch ein bisschen Eindruck schinden, wenn es um Hopfen und Malz geht. 🍻

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Gut eingestimmt, aber nicht übertrieben, ging es dann weiter zur Maisels Brauerei. Leider gab es dort nicht Bier satt, wie wir heimlich gehofft hatten, aber dafür einen faszinierenden Einblick in die Braukunst. Wir konnten hinter die Kulissen schauen, sahen riesige Kupferkessel, blitzsaubere Lagertanks und lernten, wie viel Präzision und Herzblut in einem richtig guten Bier steckt. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel Tradition und Handwerk hier noch lebt – und dass auch hier der Spaß an der Sache nicht zu kurz kommt.

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Wieder zurück im Bus, war die Stimmung immer noch bestens, auch ohne Musik. Man merkte einfach, dass alle Spaß hatten – schließlich verbindet so ein gemeinsamer Ausflug ungemein. Und wir waren uns alle einig: Jetzt wird’s Zeit für einen kleinen sportlichen Einsatz. Also haben wir uns auf den Weg zur Burg gemacht. Der Aufstieg war ein kleiner Kraftakt – besonders nach so viel Bierkunde und der einen oder anderen Kostprobe. Aber was soll’s, der Blick von oben hat alle Anstrengung mehr als wettgemacht!

Oben angekommen wartete dann das Highlight des Tages auf uns: das Burgschnitzel! Frisch, knusprig, perfekt gewürzt und einfach nur lecker – genau das Richtige, um die Energiespeicher wieder aufzufüllen. Dazu ein kühles Getränk und ein bisschen gute Laune – was will man mehr?

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Alles in allem war es ein rundum gelungener Tag: tolle Stimmung, viele neue Eindrücke und eine Menge gelacht. Wir haben nicht nur Bayreuth ein Stück besser kennengelernt, sondern auch gemerkt, dass es manchmal gar nicht so viel braucht, um einen richtig schönen Tag zu erleben – ein bisschen Abenteuerlust, ein paar Freunde und ein gutes Bier tun’s auch! Jetzt freuen wir uns schon riesig auf das nächste gemeinsame Abenteuer – Ideen gibt’s genug, und wir wissen: Das wird wieder richtig klasse!

Mit einem kräftigen Frühstück um 8:30 Uhr sind wir in den ersten Wandertag gestartet – Spiegelei, frische Brötchen und Kaffee so stark, dass er auch müde Wanderstiefel wecken konnte. Gut gelaunt und voller Tatendrang (oder zumindest satt und wach) machten wir uns auf den Weg zur ersten Station: dem Gasthof Thiem.

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Dort gab’s das erste Highlight des Tages – einen leckeren Russ. Ob das schon als Belohnung durchgeht? Vielleicht. Aber es war auf jeden Fall ein guter Grund, den Wanderfluss kurz zu unterbrechen. Flüssige Motivation, könnte man sagen.

Nach diesem ersten Etappensieg ging’s weiter in Richtung Burg Rabenstein. Der Weg führte uns durch wunderschöne Landschaften, begleitet von Vogelgezwitscher, dem gelegentlichen “Wie weit ist’s noch?” und dem Knistern frisch geölter Wanderknie. Oben angekommen, wurden wir mit einer tollen Aussicht belohnt – und mit der Erkenntnis, dass Burgbesichtigungen eindeutig mehr Spaß machen, wenn man nicht gerade auf dem letzten Atemloch pfeift.

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Von dort aus führte uns der Weg weiter zur Neumühle. Die Strecke war idyllisch, die Gespräche heiter, und das Tempo – sagen wir mal – angepasst. An Kondition und Gesprächsbedarf. Die Pause dort tat gut und gab neue Energie für die letzte Etappe des Tages.

Endstation war die Brauereigaststätte Held – und der Name war Programm. Dort wartete nicht nur wohlverdientes Bier auf uns, sondern auch ein deftiges Mahl: Leberkäse mit Bratkartoffeln. Ein Fest für Gaumen und müde Beine gleichermaßen. Wer vorher noch über Muskelkater gejammert hatte, schwieg nun kauend – und selig.

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Zum Abschluss ging’s zurück nach Waischenfeld, wo wir den Tag beim Jöbstel entspannt ausklingen ließen. Mit vollen Bäuchen, leicht beschwingten Schritten und der Vorfreude auf Tag zwei unserer Brauereiwanderung.